Die besten Live-Clubs

Der Begriff Club hat sich nicht nur als Bezeichnung für eine kleine Disco gehalten, sondern auch als ein räumlich begrenzter Veranstaltungsort. Viele große Bands haben auch immer wieder sogenannte Clubtournee absolviert. In den achtziger Jahren gehörte es sogar zum guten Ton, als Band auch mal hautnah an den Fans zu sein und in Clubs zu spielen. Sie waren auch oft in Nachtclub, und die deutsche Technoszene entwickelte sich hier.

Batschkapp Frankfurt

Der Club wurde 1976 als Veranstaltungsort der alternativen Szene im Frankfurter Stadtteil Eschersheim gegründet (heute ist er, weitaus größer, in Seckbach). Er zog bald Bands aus ganz Deutschland an, die hier ein dankbares Publikum fanden. Aber auch große Namen kamen: Nirvana gastierten hier, REM und die Toten Hosen, um nur einige bekannte Bands zu nennen.

Heute spielen in der weitaus größeren Halle viele Indie-Bands. Der ehemalige grüne Außenminister Joschka Fischer war häufiger Gast und ist mit dem Batschkapp Gründer befreundet.

Ostgut und Berghain Berlin

Das Ostgut war ein Kultclub in Berlin, der später sich in Berghain umbenannte und heute noch als Zentrum der weltweiten Techno- und EDM-Szene gilt. Er begann als Fetish-Club, vor allem für ein männliches Publikum. Berghain ist immer noch bekannt für ausschweifende Parties, die weit nach Mitternacht beginnen und bis in den Nachmittag des nächsten Tages gehen können. Viele berühmte DJs legten hier schon auf.

Unterfahrt München

Der wohl bekannteste Auftrittsort für Jazzgrößen in gemütlicher Atmosphäre in München dürfte das Unterfahrt sein. Hier spielen bekannte Künstler wie das Klaus Doldinger Quartett. Der Club wurde 1978 gegründet und war zuvor ein Restaurant für Bahnarbeiter. Er gilt als einer der besten Jazzclubs in Deutschland und zieht regelmäßig Musiker aus der ganzen Welt an. 2003 zog er in neue Räume in der Einsteinstraße um. Er wird auch heute noch von einem Verein betrieben dessen Mitglieder ehrenamtlich arbeiten. Der Jazzclub gewann in der Vergangenheit viele Preise und Auszeichnungen.